Andreas Kollender „Mr. Crane“

» Gepostet am 4 Nov, 2020 in Tipps | Keine Kommentare

Andreas Kollender „Mr. Crane“

Im Sommer 1900 wird der Schriftsteller Stephen Crane im Tuberkulose-Sanatorium Badenweiler von der jungen Kranken­schwester Elisabeth gepflegt. Sie kennt seine ­Bücher, seit Langem fühlt sie sich ihm seelenverwandt. In den heißen ­Tagen im Sanatorium entwickelt sich zwischen den beiden Außenseitern eine obsessive Liebesbeziehung, die sie vor ­allen geheim halten müssen.
Crane, von Fieber und Delirien befallen, erzählt Elisabeth von seinem Schreiben, seinen Liebschaften und seinen Erlebnissen als Kriegsberichterstatter. Mitgerissen und ermuntert durch Cranes Erzählungen wagt Elisabeth endlich, ihm das ­große Geheimnis ihres Lebens zu offenbaren.

Für spannende historische Figuren hat Andreas Kollender ein Faible. Es sind ­schil­lernde Persönlichkeiten, die er ­wieder zum Leben erweckt. Bisher hat er Fritz ­Kolbe („Kolbe”), Ludwig Meyer („Von allen guten Geistern”) und Carl Schurz („­Libertys ­Lächeln”) gewürdigt.


In ­seinem neuen Werk widmet er sich dem ­legendären Stephen Crane, der als der James Dean der amerikanischen Literatur gilt. Crane war Reporter, Kriegsberichterstatter, Abenteurer und ein großartiger Schriftsteller. Mit 22 Jahren schrieb er den Roman „Die rote Tapferkeitsmedaille“ (siehe weiteren LiteraturTipp: http://www.hintzen-buch.de/stephen-crane-die-rote-tapferkeitsmedaille/ ), der ihn auf einen Schlag weltberühmt machte. Für ­Ernest Hemingway war es „eines der besten ­Bücher unserer ­Literatur“.

Quelle: Pendragon Verlag

Zum Autor:

Andreas Kollender wurde in Duisburg geboren, studierte in Düsseldorf Germanistik und Philosophie und arbeitete nebenbei auf dem Bau, im Einzelhandel und in einer Szenekneipe. Seit 1995 lebt er als freier Autor in Hamburg und leitet Kurse für literarisches Schreiben. Dazwischen immer wieder Reisen nach Nord­afrika, Asien, Mittelamerika und Europa, die sich eindrücklich in seinen Romanen widerspiegeln.
2015 erschien bei Pendragon der Roman »Kolbe«, der 2017 als Übersetzung in den USA veröffentlicht wurde.

Andreas Kollender „Mr. Crane“, Pendragon Verlag, 256 Seiten, 24 €