Leseförderung

Malena ist Lesekönigin in Kranenburg!

»Gepostet am 28 Mrz, 2019 | Keine Kommentare

Lesekönig-Vorlesewettbewerb an der Christophorus Grundschule Teleprompter zum Mitnehmen von Heiner Frost (Niederrhein Nachrichten) KRANENBURG. Der Aufmarsch: Ein Beispiel für höchste Disziplin. Aber so was von. Vielleicht liegt‘s ja an der Uhrzeit. 8 Uhr – da schläft ein Teil der Tagesenergie und wartet aufs Wachküssen. Es ist – was das Bewegungspotenzial von Drittklässlern angeht – noch Luft nach oben. Das Programm: 40 Minuten Stillsitzen und Zuhören für die einen – höchste Konzentration aufs Vorlesen und eine möglichst optimale „Performance“ für die anderen. Die Kandidaten haben Spaß am Lesen. Die Lehrerin wünscht viel Erfolg. Dann konzentriert sich alles auf die Oma. Sie war‘s – sie hat das Internet kaputt gemacht. So jedenfalls behauptet es einer der Autoren. Autoren – das sind ja die Leute, die Bücher schreiben. Sechs Vorleser treten vor ein gespanntes Publikum. Nihat hat die Sache unter Kontrolle. Eine Portion Wörter, dann der Blick nach oben in die Menge. Natürlich wird beim Hochgucken weiter gelesen. Echt professionell. Lucia nutzt den privaten Teleprompter. Natürlich ist der Teleprompter kein Teleprompter sondern der Zeigefinger. Dazu ein Lesezeichen, das die verbrauchten Zeilen frisst. Die Hörergemeinde: Andächtig, respektvoll zuhörend. Man folgt willig in andere Welten. Zwei Klassen haben sich durch die Vorentscheidung gelesen und übrig geblieben sind die Top Sechs: Nihat, Lucia, Malena, Nefeli, Mina und Remon. Für jeden Vorleser bleiben fünf Minuten – fünf Minuten, in denen es gilt, die Jury zu überzeugen. Zu beurteilen wären: Lesetechnik, Textgestaltung und Textverständnis. Und mal ganz im Ernst: Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir. Wer einen Text gut gestalten kann, ist auch sonst gern ziemlich weit vorne dabei. Wer sein Publikum fasziniert, hat Geberqualitäten. Die Sechs von der Christophorus Grundschule sind top vorbereitet. Natürlich lässt die Konzentration des Publikums am Ende einen Tick nach, aber die Spannung ist trotzdem greifbar. Nach circa 45 Minuten bittet die Jury um zehn Minuten Auszeit. Es muss beraten werden. Urkunden werden geschrieben und schließlich Ergebnisse verkündet. Drei vierte Plätze und dann Bronze, Silber, Gold. And the winner is: Malena Vrij. Die Mannschaft: ziemlich international aufgestellt. Acht Nationen am Start. Das kann sich sehen lassen.  Und nur, damit man es mal gelesen hat – hier die Sechs aus der Endrunde in der Reihenfolge ihrer Auftritte: Nihat Aliyev, Lucia Kolodzejova, Malena Vrij, Nefeli Scholte, Mina Sulaiman und Remon Avsever. NN-Foto: Heiner...

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Bücherstunde in der 10d

»Gepostet am 26 Mrz, 2019 | Keine Kommentare

Zu Gast in der Realschule Kevelaer Das war mal eine ganz andere Herausforderung! Büchervorstellungen machen wir ja öfter, für Eltern in Schulen und Kindergärten. Diesmal galt es jedoch, 16-/17jährige Schüler für Bücher zu begeistern. Auf Einladung von Lehrerin Jutta Biesemann stellte Sigrun Hintzen in einer Doppelstunde in der 10d der Realschule Kevelaer zwei Dutzend Jugendromane, Klassiker, Graphic Novel und Sachbücher vor, zur Auswahl für eine anschließende Lektüre für den Deutschunterricht. Ziel der Veranstaltung war, dass die Schüler und Schülerinnen der 10d sich am Ende für ein Buch entschieden, welches sie dann im Rahmen der kommenden Unterrichtsreihe bearbeiten werden. Es wurden ganz unterschiedliche Titel gewählt, u.a. ein Jugendroman über einen Amoklauf, ein Roadmovie „Abgefahren“, eine Fantasy-Geschichte, ein Science-Fiction Krimi („Krieg der Städte“), „Nichts“ von Janne Teller, aber auch Michael Endes Klassiker „Momo“. Es waren sehr aufmerksame und interessierte Schüler! Ein tolles Engagement der Schule in Sachen Leseförderung – vielen Dank für die...

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Die Suche nach Lesekönigen hat begonnen!

»Gepostet am 21 Mrz, 2019 | Keine Kommentare

Lesekönig-Wettbewerb an der St. Georg Grundschule in Nütterden Die Trauer einer Königin von Heiner Frost NÜTTERDEN. Nur damit das mal klar ist: Wer‘s ins Finale schafft, gehört doch schon zu den Siegern, oder? Andererseits: Man schielt doch immer nach dem Treppchen. Sechs Vorleser treten an, ein Publikum zu fesseln – und die Jury natürlich erst recht. Alles beginnt mit Druck. Keine Angst: nix Schlimmes. Die Lehrerin drückt die Daumen. Das Publikum soll es, bitte, auch tun. Feste, ganz feste. Für alle Vorleser gleich. Am Ende: ein paar Tränen. Soraya ist traurig. Kein erster Platz. Irgendwo sitzt ein Schmerz, der sich hoffentlich legen wird. „Du hast toll gelesen“, sagt Jurorin Sigrun Hintzen. Stimmt. Soraya ist unter den besten Sechs von allen Schülern aus zwei dritten Klassen gelandet. Dahin musst du es erst mal geschafft haben. Aber wahr ist auch: Niemand tritt an, um am Ende nicht zu gewinnen. Alle sechs Vorlesekandidaten bekommen eine Urkunde. Alle sind Lesekönige. Demnächst vielleicht auch mal an die Königinnen denken. Zwei verschiedene Urkunden schaffen Geschlechtergerechtigkeit. „Eigentlich bist du ja eine Lesekönigin“, tröstet Sigrun Hintzen eine Königin. Sie haben wieder mal toll gelesen in Nütterden. „Ihr habt alle sechs schon gewonnen. Wir als Jury bringen das nur noch mal in eine Reihenfolge“, erklärt Sigrun Hintzen. Trotzdem: Sorayas Tränen sind verständlich, aber: Wenn die Tränen getrocknet sind, bleibt die Urkunde. Soraya Stedronsky: Lesekönigin. Angetreten waren Ben, Soraya, Anouk, Katharina, Phil und Romy. Sie haben es der Jury richtig schwer gemacht. Am liebsten würde man ja lauter erste Plätze vergeben. Am Ende entscheiden Kleinigkeiten. Alle gehen in ihren Texten auf, gehen darin spazieren – stehen weit über den Buchstaben. Gleich am Anfang – es ist Zeit für die Jurorenbeichte – ist man einmal kurz abgeschweift. In einem Text taucht das Wort „verstunken“ auf. Ich denke an Kino und Rinderbraten. Zwei Stunden ‚Green Book‘ und das Rind auf dem Herd hatte sich in Kohle verwandelt – dazu Nebelschwaden im ganzen Haus. Alles stinkt nach Qualm. Was Wörter auslösen können: verstunken …  Genau so funktioniert Literatur – unabhängig von der Zielgruppe. Aus Texten werden Bilder. Kleiner Exkurs ins Kino: Auch Lesen kann Kino sein, wenn gute Vorleser am Werk sind. Die Lesekönige sind der Beweis. Die schönsten Literaturverfilmungen sind immer noch die im eigenen Kopf. Was sagte Regisseur Peter Weir noch gleich? „Wenn du ein Buch verfilmst, musst du alle Wörter herausschütteln. Dann bleiben die Bilder übrig.“ So geht (Vor)Lesen. Während des Vorlesens ertönt zweimal der Gong. Für die Vorleser der St. Georg Grundschule und ihr Publikum wird die Pause nach hinten verschoben. Anschließend geht es auf den Pausenhof. Vorher natürlich: Posieren fürs Siegerbild. Bitte recht freundlich. Und dann das Plenum. „Alle in meine Richtung schauen, bitte.“ (Smile. Cheese.) Perfekte Stimmung. Super Leistungen. Ben hat das Rennen gemacht. Alle gönnen es ihm. Wörter kamen an – Bilder blieben zurück. Wie wohl die Oma aussieht, die das Internet kaputt gemacht hat? Oder der falsche Holmes? Die Vorleser waren Reiseführer. Ben, Soraya, Anouk, Katharina, Phil und Romy haben es toll gemacht. Man kann nur gratulieren. Und Sorayas Tränen soll Woody Allen kommentieren: Tragödie plus Zeit gleich Komödie. Wir sehen uns im nächsten Jahr. Andere Schüler – gleiche...

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Jette gelangt per Anhalter zum Vorlese-Sieg

»Gepostet am 22 Feb, 2019 | Keine Kommentare

Nach zwei spannenden Stunden rauchten in der Jurysitzung die Köpfe, denn 13 Schülerinnen und Schüler aus dem Klever Nordkreis hatten bei der Jubiläumsausgabe des bundesweiten Vorlesewettbewerbs besten Eindruck hinterlassen. Bei knapper Punktewertung auf den vorderen Plätzen nahm schließlich  Jette Wundschock vom Klever Konrad-Adenauer-Gymnasium die Siegerurkunde für den 1. Platz entgegen. Die Stuhlreihen im gastfreundlichen Klever Kolpinghaus füllten sich an diesem Vorlesenachmittag, denn die Kandidaten für den Lese-Contest hatten als Unterstützer Eltern, Geschwister und Lehrerinnen mitgebracht. Auf Einladung der Buchhandlung Hintzen begaben sich die Sechstklässler aus Emmerich, Goch, Kalkar, Kleve und Rees, allesamt Schulsieger der Vorrunde, mit 3-Minuten-Beiträgen aus selbst gewählten Büchern in den Wettbewerb. „Ich bin Dieter Bohlen“ scherzte Ludger Kazmirczak bei der Vorstellung der Jury, in der neben ihm noch die Rundfunksprecherin Elisabeth Verhoeven, Autorin Yvonne Struck und Büchereileiter Jens Neumann saßen. Yvonne Struck brach mit einer kurzen Lesung aus ihrem neuen Jugendbuch das Eis, bevor die jungen Leseprofis am Pult Platz nahmen. Alina Rabschak, Erik Wirtz, Hannah Maier, Henry Mehring, Isabella Binder, Jette Wundschock, Lara Grewatsch, Lea Pauls, Leon Achterhoff, Marie Janßen, Nelli Krüger und Sofia Gertzen präsentierten dem Publikum Szenen aus Büchern von Andreas Steinhöfel, Sabine Ludwig, Antje Szillat, Marc-Uwe Kling und Morton Rhue, entwickelten Spaß und Spannung mit geschrumpften Lehrerinnen, durchgeknallten Familien, magischen Tieren, Gregs Tagebuchnotizen, Trojas Frauen und einer Oma, die das Internet abschaltet. In der zweiten Leserunde galt es, einen unbekannten Text aus Astrid Lindgrens Geschichte „Mio, mein Mio“ zu meistern. Nach Siegerin Jette mit einem Text aus Anna Ruhes Buch „Seeland. Per Anhalter zum Strudelschlund“ lasen sich schließlich Henry Mehring vom Collegium Augustinianum Gaesdonck auf den 2. und Nelli Krieger vom Kalkarer Jan Joest Gymnasium auf den 3. Platz. Jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde und ein Buchgeschenk. Mit größter Aufmerksamkeit hatte das Publikum ihnen allen zugehört und war mit Vergnügen in ihre kurzen Geschichten eingetaucht. Jette muss für den Bezirksentscheid im Frühjahr nun eine weitere aussuchen und vorbereiten. Wir drücken die Daumen! Zum Foto: Jette Wundschock, hier umringt von allen Teilnehmern und Juroren, gewann für den Klever Nordkreis den...

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60. Vorlesewettbewerb: Regionalentscheid Kreis Kleve-Nord

»Gepostet am 4 Feb, 2019 | Keine Kommentare

„Von Rico, Oscar, Greg, Frau Spinat und den Frauen von Troja“ Der Vorlesewettbewerb in diesem Schuljahr geht weiter! Ein Dutzend Schulsieger aus dem Nordkreis Kleve treten zur nächsten Vorleserunde, dem Regionalentscheid, an. Zu diesem lädt unsere Buchhandlung am Dienstag, den 12. Februar, 16 Uhr, in das Klever Kolpinghaus ein. Die jungen Lesetalente stammen aus den 6. Klassen der Real-, Gesamtschulen und Gymnasien von Goch, Rees, Kalkar, Emmerich und Kleve. Sie sind alle schon Sieger, denn sie haben ihre Vorlesekunst bereits Ende des Vorjahres in ihren Klassen und Schulen unter Beweis gestellt. Nun treten sie mit einem neuen, selbst ausgewählten Text erneut an und müssen sich auch mit dem Lesen eines fremden Textes beweisen. Die jungen Lese-Profis haben sich Textstellen u.a. aus Jugendbüchern von Andreas Steinhöfel, Sabine Ludwig, Morthon Rhue, Marc-Uwe Kling und Jeff Kinney ausgesucht, sie lesen von Freundschaft, Anhaltern, einer Oma, die das Internet abstellt, magischen Tieren und einer durchgeknallten Familie. Die kompetent besetzte Wettbewerbs-Jury besteht aus o Yvonne Struck (Jugendbuchautorin, sie wird den Lese-Reigen eröffnen), o Elisabeth Verhoeven (Rundfunksprecherin WDR, SWR), o Ludger Kazmierczak (WDR-Korrespondent, Moderator, Kabarettist) o Jens Neumann (Leiter der Stadtbücherei Kleve) Alle Vorleser erhalten eine Urkunde und einen Buchpreis. Wer als Sieger/in aus diesem spannenden Lesewettstreit hervorgeht, nimmt im Frühjahr an der nächsten Runde, dem Bezirksentscheid, teil. Der traditionsreiche Vorlesewettbewerb wird seit 1959 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels unter Schirrmherrschaft des Bundespräsidenten durchgeführt. Er lenkt öffentliche Aufmerksamkeit auf das Kulturgut Buch und die Bedeutung von Lesekompetenz. Jährlich nehmen bundesweit rund 600.000 Kinder an dem Wettbewerb teil. Etappen führen über Bezirks- und Länderebene bis hin zum Bundesentscheid im Sommer. Die über 600 Regionalwettbewerbe werden jeweils von örtlichen Buchhandlungen und Bibliotheken organisiert. Der Vorlesewettbewerb in Kleve ist öffentlich, Publikum willkommen und der Eintritt frei! Informationen auch unter...

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Wir suchen den Lesekönig 2018/19

»Gepostet am 12 Dez, 2018 | Keine Kommentare

Nein, das sind noch nicht die heiligen drei Könige! Ludger Braam von der Sparkasse Rhein Maas, Verena Schade von den Niederrhein Nachrichten (NN) und Sigrun Hintzen testen nur schon einmal die Kronen für die nächsten Lesekönige, die wir 2019 wieder finden und auszeichnen wollen. Das Projekt zur Leseförderung an den Grundschulen in Bedburg-Hau, Uedem, Kranenburg, Nütterden und Kalkar (Wissel und Apeldorn) geht in die nächste Runde. Die Sparkasse Rhein-Maas sponsort die Bücher und setzt Preisgelder für die Schulen aus, die Niederrhein-Nachrichten berichten über alle Stufen des Projektes, wir Buchhändler sorgen für die passende Buchauswahl, betreuen neben Sparkasse und NN als Jury-Mitglied die Vorlesewettbewerbe im nächsten Jahr und liefern die Quizfragen für die Rätselrunden. Der Lesestoff wird jetzt an die dritten Klassen in den teilnehmenden Grundschulen verteilt, damit der Lesenachwuchs in den Weihnachtsferien mit Büchern versorgt ist! NN-Foto: Rüdiger...

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