Leseförderung

Wir suchen den Lesekönig 2018/19

12 Dez, 2018

Wir suchen den Lesekönig 2018/19

Nein, das sind noch nicht die heiligen drei Könige!
Ludger Braam von der Sparkasse Rhein Maas, Verena Schade von den Niederrhein Nachrichten (NN) und Sigrun Hintzen testen nur schon einmal die Kronen für die nächsten Lesekönige, die wir 2019 wieder finden und auszeichnen wollen.

Das Projekt zur Leseförderung an den Grundschulen in Bedburg-Hau, Uedem, Kranenburg, Nütterden und Kalkar (Wissel und Apeldorn) geht in die nächste Runde.
Die Sparkasse Rhein-Maas sponsort die Bücher und setzt Preisgelder für die Schulen aus, die Niederrhein-Nachrichten berichten über alle Stufen des Projektes, wir Buchhändler sorgen für die passende Buchauswahl, betreuen neben Sparkasse und NN als Jury-Mitglied die Vorlesewettbewerbe im nächsten Jahr und liefern die Quizfragen für die Rätselrunden.

Der Lesestoff wird jetzt an die dritten Klassen in den teilnehmenden Grundschulen verteilt, damit der Lesenachwuchs in den Weihnachtsferien mit Büchern versorgt ist!

NN-Foto: Rüdiger Dehnen

Vorlesewettbewerbe gestartet!

6 Dez, 2018

Vorlesewettbewerbe gestartet!

Der bundesweite Vorlesewettbewerb geht derzeit in seine 60. Runde!
Sigrun Hintzen war letzte Woche neben Schulleitung, Elternvertreter und den Gewinnern vom letzte Jahr Jurorin beim Schulentscheid an der Gesamtschule Am Forstgarten.
Hier waren aus den 6. Klassen tolle Leser mit u.a. Passagen aus „Greg’s Tagebuch“ und „Lottaleben“ am Start, und die Wertung für die ersten drei Plätze sehr, sehr knapp!

„Erich Kästner und der 35. Mai“ – unser Thema zum Welttag des Buches 2018

22 Mai, 2018

„Erich Kästner und der 35. Mai“ – unser Thema zum Welttag des Buches 2018

Über 800 Schüler der 4. und 5. Klasse besuchen uns in diesem Jahr zum WELTTAG DES BUCHES ! Sie erhalten alle bei ihrem Besuch das Buch Welttag-Geschenkbuch „Ich schenk Dir eine Geschichte“ –  aber zuvor gibt es eine lehrreiche und auch höchst vergnügliche Stunde zum Kinderbuchautor Erich Kästner und ein Quiz dazu.

Buchhändler Eckard Erdmann macht die zwei Dutzend Schulklassen mit diesem Schriftsteller bekannt, die Schüler*innen lernen unter anderem, was der Äquator ist und eine Litfassäule und erfahren, was es mit dem 35. Mai auf sich hat….und die Lehrer*innen haben einmal Pause 🙂 !

Lesekönige 2018 wurden erfolgreich gefunden!

22 Mai, 2018

Lesekönige 2018 wurden erfolgreich gefunden!

„Lesen ist top“, sangen Schüler bei der Abschlussveranstaltung des Lesekönigs. Zum mittlerweile dritten Mal führte die Niederrhein Nachrichten gemeinsam mit der Sparkasse Rhein-Maas und unserer Buchhandlung das Projekt „Wir suchen den Lesekönig“ zur Leseförderung durch, und alle Beteiligten an den Grundschulen in Kranenburg, Nütterden, Kalkar, Wissel, Appeldorn, Uedem und Bedburg Hau konnten zum wiederholten Male sehen, mit wie viel Freude und Engagement die Drittklässler dabei sind. Viele von ihnen haben alle fünf zur Auswahl gestellten Bücher gelesen. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern entwickelten sie Lieder, Raps oder Rollenspiele, die sie bei der Abschlussveranstaltung in der Sparkasse Rhein-Maas den Eltern und den Leseförderern vorstellten. Ein Teil der Kreativbeiträge ist noch für einige Zeit bei uns im Laden ausgestellt.

Der Großteil der von der Sparkasse gesponserten ca. 485 Bücher – im Projekt erhält jede Klasse pro Schüler ein Buch – verbleibt zum Immerwiederlesen in den Schulen, von jedem Titel gehen davon Exemplare in die örtlichen (Pfarr-)Büchereien, damit auch Kinder außerhalb der Schulen Zugriff auf den Lesestoff haben.

Und dies waren die von uns zusammen mit den Schülern gewählten Titel der Lesewettbewerbe in diesem Jahr:

□ Gill Lewis: „Die Schule für kleine Hunde – Polly und der Wurstdieb“

□ Ulrike Rylance:“Penny Pepper. Auf Klassenfahrt“

□ Antje Szillat: „Flätscher. Krawall im Kanal“

□ Christian Tielmann:“Der Tag, an dem wir Papa umprogrammierten“

□ Alan MacDonald: „Rocco Randale. Fußballspiel mit Matschparade“

Alle Bücher sind geeignet für das zweite Lesealter (ab 8 Jahre) – und von uns und den vielen Kindern, die sie gelesen haben, bestens zu empfehlen!

Foto: Die zehn Leseköniginnen und -könige präsentieren sich bei der Abschlussfeier in der Sparkasse Rhein-Maas.(Foto: Rüdiger Dehnen, Niederrhein Nachrichten)

Alle bunten Lesetüten mit Erstlesebüchern verteilt!

21 Okt, 2017

Alle bunten Lesetüten mit Erstlesebüchern verteilt!

Geschafft! Auch in diesem Jahr haben wir rund 650 Lesetüten an alle Schulstarter in Kleve, Bedburg Hau und Kranenburg verteilt. Den Abschluss bildete jetzt die Übergabe an der Karl-Leisner-Schule (Foto).

Die „Lesetüte“ möchte bereits bei Schulanfängern die Lust am Lesen wecken und Eltern auf die Bedeutung des Lesens und Vorlesens aufmerksam machen. Bei dieser Aktion begrüßen die älteren Schüler die Erstklässler mit selbstbemalten und bunt gestalteten Tüten zum Start ins Schulleben. Die Tüten enthalten ein altersgerechtes Erstlesebuch des Arena oder Oetinger Verlags sowie einen Stundenplan.

Wir Buchhändler haben dabei eine Vermittlungsfunktion: wir stellen den Kontakt zu den Schulen her, bestellen die Blanko-Tüten und koordinieren zusammen mit den Lehrerinnen und Lehrern die Bemalung, Befülltung und Verteilung. In diesem Jahr hat der Buchhandel bundesweit rund 100.000 Kinder mit einem eigenen Buch versorgt (in diesem Jahr „Drei Freunde und ein Baumhaus“ von Christina Koenig und Maja Wagner, Arena Verlag). Wir freuen uns in jedem Jahr, Teil dieser netten Leseförderung zu sein. Unsere Lesetüten gingen an diese Schulen:

o Grundschule An den Linden
o Johanna Sebus Grundschule
o Karl Leisner Grundschule
o Grundschule St. Marien
o St. Michael Grundschule Reichswalde
o Montessori Schule Kleve
o Grundschule St. Willibrord
o Christophorus Grundschule Kranenburg
o St. Georg Grundschule Nütterden
o St. Markus Grundschule Bedburg-Hau
o St. Antonius Grundschule Hau
o Dietrich Bonhoeffer Schule

Die Lesetüte ist eine Aktion der Kinderbuchverlage Arena und Oetinger.
Unsere Kooperationspartner vor Ort sind die Stadtbücherei Kleve und die Kreismusikschule Kleve.

Autor Joachim Friedrich liest für die Grundschüler „An den Linden“

25 Apr, 2017

Autor Joachim Friedrich liest für die Grundschüler „An den Linden“

Unsere Buchhandlung wurde ausgelost für die Lesung eines Kinder- und Jugendbuchautors zum „Welttag des Buches“. Zur Lesung mit Joachim Friedrich, vielen bekannt als Verfasser der beliebten „4 1/2-Freunde“-Bücher, am 4. Mai um 10 Uhr in der Stadthalle sind alle Dritt- und Viertklässler der Grundschule An den Linden eingeladen.
Joachim Friedrich liest aus seinem brandneuen Buch, einem tierischen Detektiv-Roman:

„Lukas und das Geheimnis der sprechenden Tiere“
Verlag orell füssli, 144 Seiten, 12.95 €

Lukas kann mit Tieren kommunizieren, wenn er auf »Tierfunk« umschaltet. So versteht er genau, was seine hypochondrische Katze plagt oder was Maries ängstliche Dogge denkt.
Auch wenn die Erwachsenen das nicht ganz glauben: Seine Schwäche ist seine Stärke. Denn als in der Tierarzt-Praxis seiner Mutter eine verwahrloste Katze eingeliefert wird, sind ganz besondere Begabungen gefragt, um einem fiesen Katzenzüchter das Handwerk zu legen. Zusammen mit Marie und den beiden tierisch schrägen Begleitern lösen sie den aufregenden Fall.
Eine Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft, mit vielen witzigen Dialogen aus der Feder des bekannten Kinderbuchautors Joachim Friedrich und dem originellen Illustrationsstil von Astrid Henn. (orell füssli)

In Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels.
Wir danken dem Kinderbuch-Verlag orell füssli für die freundlichen Unterstützung!

Zeigefingerkino oder: Lola liest – Lesekönigsuche in Kranenburg!

4 Mrz, 2017

Zeigefingerkino oder: Lola liest – Lesekönigsuche in Kranenburg!

Zum Lesekönig-Vorlesewettbewerb an der Christophorus-Grundschule in Kranenburg schreibt Heiner Frost (Niederrhein Nachrichten):

Zeigefingerkino oder : Lola liest

KRANENBURG. Lola rennt? Heute nicht. Heute wird gelesen. Auch Lola liest. Es geht um die Ehre. Die Urkunden warten. Die Aufgabenstellung: Werde Lesekönig. Sechs Bewerber treten an. Die Formel: Sechs aus 52.
52 Schüler bevölkern die Klassen 3a und 3b der Christophorus Grundschule in Kranenburg. Jetzt sitzen alle gespannt da und warten, wie die „Kollegen“ es wohl machen werden.
Manche sind schnell unterwegs. Andere leise. Manche lesen sozusagen freihändig, andere nutzen die Weisungskraft ihrer Zeigefinger und lassen sie – die Finger – den Text abgrasen, während weiter oben die Zeichen der Bücher zu Lauten werden. Zeigefingerkino.
Bevor es losgeht, wird noch mal kurz rekapituliert, wie gutes Vorlesen geht: Auf die Betonungen achten und zwischendurch auch mal das Publikum ansehen – Kontakt halten. Das ist die Theorie. Nicht alle Kandidaten können die Idee ins Praktische retten, aber: Das ist hier ist die nervengesteuerte Wirklichkeit, und als Juror kann man nur froh sein, dass man eine stumme Rolle zu bedienen hat.
Dann geht‘s los. Alle Kandidaten sagen noch mal kurz, wie sie heißen. Da stellt sich dann auch heraus, dass der Maxi die Maxi ist. Die Bewerber machen Altersangaben und erklären kurz mal, um was geht in ihrem Buch. Synopsis. Und wenn man spät dran ist, hat man‘s praktisch. „Ich lese aus … aber das hatten Sie ja schon gehört.“ Jetzt aber wirklich: Wir hatten‘s ja schon besprochen: Stützfingerleser und solche ohne Netz und doppelten Boden. Manche schaffen zwischendrin den Blick zum Publikum, andere tauchen ab und sind erst nach dem letzten Wort wieder anwesend. Verbeugung, Applaus – und ab. Die Jury lobt. Natürlich.
Nach den ersten drei Lesern darf das angespannte Publikum sich entladen: Und die Hände zum Himmel … bisschen Gymnastik halt. Und jetzt bitte wieder Andacht und Obacht. Nach sechs Kandidaten dürfen die Schüler „mal kurz auf den Hof“. Die Jury braucht ein paar Minuten.
Additionen der Punkte für Lesetechnik, Textgestaltung und Textverständnis. Alle drei sind von 1 bis 5 zu messen. Also: Niedrigste Punktzahl: 3. Maximum: 15. Keiner der Kandidaten bekommt weniger als 9 Punkte. Nach der Addition stehen eindeutig ein erster und zweiter Platz fest. Beim dritten Rang gibt es eine Punktgleichheit. Na bitte. Also einfach vier Urkunden ausschreiben.
And the winners are: Jesper van der Zweep, und Lola Kirchmeier auf Rang drei. Na bitte: Lola liest. Zweiter Platz für die Maxi, Maxi Siebert. Und wer wird Lesekönig? Jurorin Stephanie Ingensand macht es einfach mal spannend und holt Tips vom Publikum ein. Drei Antworten – drei Namen. „Aber der Sieger war schon dabei.“
Jetzt aber genug Spannung gemacht. Aufs nicht vorhandene Treppchen kommt Kilian van Leeuwen. Herzlichen Glückwunsch. Zum Siegerfoto bitte noch mal auf den Lesestuhl. Die Konkurrenz als stehender Hintergrund. Wir sehen uns im nächsten Jahr. Vielleicht liest dann mal jemand aus einem niederländischen Buch vor. Idee notiert. Das könnte doch wirklich was sein. Und Tschüss. Nö: Da ist noch ein Finger in der Luft. „Kommt denn der Gewinner auch in die Zeitung.“ Klar doch. Aber sowas von …

Text und Foto:Heiner Frost, NN

Auch vier Lesekönige in Uedem!

4 Mrz, 2017

Auch vier Lesekönige in Uedem!

Auch beim Vorlesewettbewerb auf der Suche nach dem „Lesekönig“ in der Uedemer Geschwister-Devries-Schule mussten vier Urkunden für die Siegerplätze ausgestellt werden, so knapp war die Wertung der tollen Vorleser/innen!
Die stolzen Gewinner sind Finn Schönenberg (3. Platz), Theresa Arnold und Ida Kammann (2.Platz) und Fynn Geßmann (1. Platz). Es war eine Freude, Euch zuzuhören! Herzlichen Glückwunsch!

Auftakt: Auf der Suche nach dem Lesekönig 2017 in Nütterden!

4 Mrz, 2017

Auftakt: Auf der Suche nach dem Lesekönig 2017 in Nütterden!

Das Leseförderprojekt von den Niederrhein Nachrichten, der Sparkasse Rhein-Maas und unserer Buchhandlung geht in die zweite Auflage. Beteiligt sind die Grundschulen in Bedburg-Hau, Kalkar, Kranenburg, Nütterden und Uedem.
Aus unserer Vorschlagliste von zehn Büchern für das Lesealter 8 bis 10 Jahre haben die 3. Schuljahre dieser Schulen fünf Titel ausgesucht, die im Projekt gelesen werden. Die Sparkasse fördert über die Fördervereine der Schulen die Anschaffung der Buchpakate, die sich aus diesen fünf Titeln zusammensetzen (siehe „Tipps für junge Leser“) und so umfangreich sind, dass jeder Schüler der 3. Klassen ein Buch lesen kann. Im Anschluss an das Projekt verbleiben die Bücher in den Schulen und den öffentlichen Büchereien der Gemeinden.
In dieser Woche fanden die ersten Vorlesewettbewerbe in Nütterden, Uedem und Kranenburg statt. Die Vorleseleistung der Schülerinnen und Schüler war beeindruckend! „Die Lust am Vorlesen ist in jedem Fall geweckt“, so die einhellige Meinung der engagierten Lehrerinnen und Lehrer.

Das Foto (von Heiner Frost, Niederrhein Nachrichten) zeigt die Vorlese-Könige der St. Georg Schule Nütterden (v.l.n.r.): Fabrice Wichard und Alva Mecking (3.Platz), Giuliano Al Haddad (2.Platz) und Charlotte Büchsenschütz-Nothdurft (1.Platz).
Wir gratulieren!

Und das schreibt NN-Redakteur Heiner Frost über die Vorlesestunden in Nütterden:

Lesekönige

Auf dem Tisch ein Buch. Es steht aufgeklappt da – und spricht. Ein sich selber vorlesendes Buch? Von wegen. Der da liest, hat sich ins Buch gegraben. Lesekönig, die Zweite.
Zusammen mit der Sparkasse Rhein-Maas und der Buchhandlung Hintzen ermitteln die Niederrhein Nachrichten auch in diesem Jahr die Lesekönige, und das geht so: Die Schüler erhalten Bücher, die Kinder lesen sie – manche lesen nur eines, andere zwei und nicht wenige sogar fünf. Danach melden sich die Schüler, wenn sie möchten, zum quasi klasseninternen Vorlesen. Wer es durch diese Runde schafft, sitzt am Ende einer Jury gegebenüber und liest bis zu sechs Minuten aus dem Buch seiner Wahl vor. Im Hintergrund ein Banner. Darauf zu sehen ist der Schriftzug „Lesekönig“ – darüber eine Krone, die irgendwie ein bisschen an das HB-Männchen von anno dunnemals erinnert: Wer wird denn gleich in die Luft gehen?
St. Georg Grundschule Nütterden – der Musiksaal ist gut gefüllt. Angetreten sind die 3a und die 3b – insgesamt über 50 Schülerinnen und Schüler. Sechs aus jeder Klasse haben sich in die Vorrunde getraut – aus den zwölfen sind jetzt sechs geworden, die in der Endrunde um die Urkunden „kämpfen“. Gekämpft wird mit Sprache – gelesener Sprache.
Man möchte nicht Juror sein, aber man ist es. Wie wär‘s denn mit sechs ersten Preisen? Allen, die zum Vorlesen angetreten sind, merkt man an, dass sie gewinnen wollen. Der Weg zur „Bühne“ – kein Sichhinzögern auf den heißen Stuhl – allen steht eher das „jetzt geht‘s lohos!“ ins Gesicht geschrieben.
Lesen kennt verschiedene Aggregatszustände. Zu nennen wären: Das ganz private Lesen am Lieblingsplatz, ganz in Ruhe und bei eingeschaltetem Kopfkino. Die Geschichte findet irgendwie innen statt. Manche lesen mit einer inneren Stimme, andere hangeln sich an den Buchstaben entlang. Das Wunder des Lesens ist ja, dass aus Zeichen Welten werden. Man kann sich das klarmachen, wenn man kyrillische oder chinesische Buchstaben anschaut – solche also, die man in der Regel nicht kennt. Das in diesen Zeichen die Welt steckt, ist das Große an der Literatur. Literatur fängt mit kleinen Geschichten an. Und wer einmal angefixt ist, dem ist meist nicht mehr zu helfen. Der zweite Aggregatszustand ist das Vorlesen. Das Kino im eigenen Kopf wird zur Inszenierung für die Zuhörer. Eben das spielt sich ab.
Die Kandidaten: Giuliano Al Haddad, Alva Mecking, Mika Janssen, Fabrice Wichard, Jana Vervoorst und Charlotte Büchsenschütz-Nothdurft. Sie alle schaffen das kleine Wunder, ihre Zuhörer in die Geschichten mitzunehmen. Auf dem Bewertungsbogen für die Juroren der Hinweis: „Bewertet wird gutes Vorlesen, nicht Schauspielerei. Versprecher werden nicht bewertet. Natürlich gehört zum Vorlesen Nach- und Miterleben – natürlich kann man nicht einfach dasitzen und Text abliefern, aber das tut niemand hier. Die Kandidaten liefern eine optimale Vorstellung ab.
Trotzdem gibt es Nuancen – Winzigkeiten. Gut unterwegs sind sie alle – hoch konzentriert und so bei der Sache, dass selbst der Pausengong einfach im Nebenbei versickert. Kein Wunder, dass am Ende Sigrun Hintzen mit vier Urkunden zur Preisverleihung antritt.
„Habt ihr eine Idee, warum ich vier Urkunden in der Hand habe, wenn es doch nur drei Preise gibt?“ Jetzt fliegen Hände hoch. „Wahrscheinlich ist ein Platz doppelt belegt“, sagt ein Mädchen, und natürlich ist das die richtige Antwort. Zwei dritte Plätze. „Das war denkbar knapp, weil ihr alle so toll gelesen habt“, sagt Sigrun Hintzen. Dann die Oscars – pardon: die Lesekönige. Auf Rang drei Alva Mecking und Fabrice Wichard, auf dem zweiten Platz Giuliano Al Haddad und – quasi oben auf dem Treppechen: Charlotte Büchsenschütz-Nothdurft. Das Publikum scheint die Juryentscheidung nicht in Frage zu stellen. Tosender Applaus für die Siegerin.
Zeit für das, was vielleicht niemand hören will, weil es so platt daherkommt: Gewonnen haben sie alle – nicht nur die zwölf aus der Vorrunde und die sechs aus dem Finale. Wer ein Buch liest und sich auf die Reise in die eigene Phantasie macht, gehört immer zu den Gewinnern. Der Gewinn: Eine Welt, die einem niemand nehmen kann. Zurück bleiben lauter ungekrönte Häupter“. (Heiner Frost)

Vorlesewettbewerb an der St. Michael Grundschule

12 Mrz, 2016

Vorlesewettbewerb an der St. Michael Grundschule

Am Freitag, den 11. März, fand an der St. Michael Grundschule in Reichswalde der alljährliche Vorlesewettbewerb statt. Über den ganzen Vormittag verteilt lasen jeweils 6 Klassensieger der 2., 3. und 4. Schuljahre.
Beliebte Vorlesetexte waren „Greg“, „Die ??? Kids“, „Harry Potter“, aber auch Klassiker wie „Nils Karlsson Däumeling“ und „Michel“ von Astrid Lindgern oder „Emil und die Detektive“ von Erich Kästner. Bewundernswert, wie die Vorleser auch ihr gewähltes Buch vorstellten und über den Inhalt informierten.
Besonders engagiert hatte sich Olivia (Foto) für ihr Buch vom „Sams“ (Paul Maar). Sie hatte sich das passende Outfit mit orangenen und einem Wunschpunkt zugelegt und ein Bild gemalt – einfach toll!
In allen Jahrgängen, vor allem aber auch schon in der 3. Klasse, durfte die Jury großartige Vorleser erleben. So verging die Zeit wie im Flug. Einmal mehr entschieden wenige Punkte Unterschied über die Platzierung der 1.,2. und 3. Sieger. Tatkräftig unterstützt wurde die Jury von Nick und Sarah, zwei Gewinnern aus dem letzten Jahr.