Turit Fröbe „Die Kunst der Bausünde“

» Gepostet am 4 Nov, 2020 in Tipps | Keine Kommentare

Turit Fröbe „Die Kunst der Bausünde“

„Lange wurde sie missachtet und unterschätzt. Sie galt als hässlich und austauschbar – zu Unrecht! Denn Bausünde ist nicht gleich Bausünde. Manches, was landläufig als solche bezeichnet wird, ist nur aus der Mode geraten, einiges wurde bereits so geplant und anderes wiederum ist erst nachträglich durch Anbauten, Überformung oder Anstrich in den Stand der Bausünde erhoben worden.

Die Architekturhistorikerin Turit Fröbe nimmt uns mit auf eine einzigartige Entdeckungsreise: Sie führt uns vorbei an Kirchen im Parkhaus- oder Bunkerstil, Erker-Eiern am Plattenbau, Schizohäusern mit zwei Gesichtern – und beweist, dass gute Bausünden bei genauerer Betrachtung durchaus eine gewisse Schönheit und einen ureigenen Charme entfalten können.“ (Dumont Verlag)

Turit Fröbe erklärt uns warum wir die Quasimodos der Städte lieben sollten, auch wenn man eigentlich reflexhaft wegschauen möchte.“ (Kristin Haug, Spiegel)

Der wichtigste Schritt zur Stadtverschönerung wird im Kopf gemacht …aber in Kleve gibt es ja keine Sünde, schon gar keine Bausünde…“ Eckard Erdmann

Turit Fröbe, Die Kunst der Bausünde, 180 Seiten, 150 farbige Abb., Neuausgabe, Dumont Verlag, 20 €